Schmecken, was Südtirol ist
Ihre Gourmettour rund um Mühlbach
Wochenmarkt in Bruneck, Schlutzkrapfen auf der Alm, Wein im Eisacktal – wer Südtirol kulinarisch entdecken möchte, hat rund um Mühlbach die perfekte Ausgangsposition.
Um halb acht riecht es bei uns nach frisch gepresstem Apfelsaft und frischem Brot. In der Schauküche zischt Butter in der Pfanne, gleich kommen die Eierspeisen. Das Frühstücksbuffet der Molaris Lodges ist kein schnelles Morgenritual – es ist der Vorgeschmack auf einen erfüllten Tag. Erntefrisches Obst, Käse aus der Region, selbst gebackenes Brot. Wer hier frühstückt, merkt: Genuss wird großgeschrieben.
Draußen wartet die Region. Der Wochenmarkt in Bruneck, nur 20 Minuten entfernt, verwandelt sich im Sommer in ein Freiluftkaufhaus der besonderen Art. Direkt vom Erzeuger: Speck vom Pustertaler Bauern, eingelegte Steinpilze, Honig aus der Höhe, Apfelsaft aus dem Eisacktal. Wer früh kommt, bekommt die besten Stücke – und ein Gespräch dazu, das kein Reiseführer ersetzen kann.
Anschließend geht es hinauf auf die Alm. Das Herzstück der Südtiroler Küche ist aus der Hütte nicht wegzudenken: der Schlutzkrapfen. Halbmondförmig, mit einer Füllung aus Spinat und Graukäse, in Butter geschwenkt, mit geriebenem Bergkäse. In der Wieserhütte im Altfasstal werden sie mit Käse aus eigener Produktion gemacht. Der Weg dorthin – flach, schattig, am Bach entlang – ist selbst schon ein Genuss.
Eine andere Art von Kulinarikausflug führt nach Neustift. Das Augustiner Chorherrenstift bei Brixen betreibt eine der ältesten Kellereien der Welt – seit 1142. Die Weinberge steigen steil hinter den Klostermauern auf. Neunzig Minuten durch die Reben, dann Verkostung im Stiftskeller. Sylvaner im Glas, dazu Speck, Käse und Schüttelbrot.
Zurück im Hotel wartet ab halb vier das Nachmittagsbuffet. Salate, kleine Vorspeisen, Kuchen aus der Patisserie. Der Tag wird jetzt langsamer und gemütlich, kuscheln sie sich also in lockere Kleidung oder einen Bademantel.
Abends genießen Sie ein 5-Gänge-Menü. Was auf den Tisch kommt, wächst und reift in der Umgebung – die Köche kennen ihre Produzenten persönlich. Ein Aperitif vorweg, dann Gang für Gang. Draußen färben sich die Berge rosa.





